Ein schöner Teint beginnt nicht mit einem Filter, sondern mit der richtigen Basis.

Viele denken, man braucht unzählige Produkte, um frisch und ebenmäßig auszusehen. Ich finde: Weniger ist mehr – solange es die richtigen Produkte sind.

In meinem Studio arbeite ich tagtäglich mit Kund:innen unterschiedlichster Hauttypen und Bedürfnissen. Und es gibt einige Produkte, auf die ich mich immer wieder verlassen kann – weil sie funktionieren, universell einsetzbar sind und das Hautbild wirklich verbessern, ohne es zu überdecken.


1. Leichter, pflegender Primer mit Glow

Der Primer ist für mich kein „Muss“, aber ein wunderbares Tool – vor allem bei müder oder fahler Haut. Er gleicht kleine Unebenheiten aus, schenkt Frische und sorgt dafür, dass die Foundation besser sitzt.

Aber: weniger ist mehr. Ich bevorzuge Produkte mit einem Hauch Lichtreflex – kein Glitzer, kein Fettfilm.

Liebling: Ein Serum-Primer mit Hyaluron und dezentem Schimmer.


2. Eine Foundation, die wie Haut aussieht

Die perfekte Foundation ist fast unsichtbar. Sie gleicht aus, ohne zu kaschieren. Ich arbeite fast ausschließlich mit leicht deckenden, aufbaubaren Texturen. So bleibt die Hautstruktur sichtbar, was den Look natürlich und hochwertig wirken lässt.

Mein Tipp: Bei trockener Haut lieber ein feuchtigkeitsspendendes Produkt, bei Mischhaut etwas ölfreies mit Soft-Focus-Effekt.


3. Concealer für den Frische-Kick

Ein guter Concealer macht nicht jünger, aber wacher.

Ich setze ihn nur gezielt ein: im inneren Augenwinkel, an Rötungen und manchmal auf den Nasenflügeln. Wichtig: Die Textur sollte cremig, aber nicht zu fettig sein – und nicht „absetzen“.

Bonus: Mit einem Hauch Highlighter mischen für den perfekten Wach-Effekt.


4. Cremiges Blush für den “Frisch-vom-Spaziergang-Look”

Puderrouge kann schnell „angemalt“ wirken. Cremige Blushes dagegen verschmelzen mit der Haut. Sie bringen Leben ins Gesicht, nicht Farbe. Ich liebe Rosé-, Apricot- oder Pfirsichtöne, je nach Typ.

Mein Profi-Tipp: Mit den Fingern auftupfen – nicht verreiben!


5. Fixierspray statt Puder

Puder wird überbewertet – und leider oft überdosiert. Stattdessen arbeite ich am liebsten mit einem feinen Fixierspray: Das gibt Halt, Frische und nimmt der Haut diesen „geschminkten Look“. Für Mischhaut nur ganz punktuell Puder verwenden – z. B. in der T-Zone.


Fazit

Du brauchst keine 20 Produkte für einen schönen Look. Du brauchst 5 gute und das Wissen, wie du sie richtig einsetzt.

Wenn du lernen möchtest, wie du mit deinen eigenen Produkten das Beste aus deinem Teint herausholst, bist du in meinem Studio genau richtig. Denn Make-up beginnt nicht bei Instagram – sondern bei dir.

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Mariana Triolo
Dipl. Prof. Make-up Artist⎟Beauty Advisor & Brand Ambassador. Ich liebe es, zeitlose Schönheit und typgerechte Eleganz in jeden Look zu bringen. #GlamourOnTheGo

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